Reifung von Kardiomyozyten
hiPSC-Kardiomyozyten gleichen neonatalen Zellen. Langzeit-Pacing im xCELLigence CardioECR führt sie zu adultähnlicher Genexpression, Kontraktilität und Elektrophysiologie.
Funktionelle Reifung von hiPSC-Kardiomyozyten
Kardiomyozyten aus hiPSC ähneln neonatalen Zellen sehr stark. Das begrenzt ihre Aussagekraft für Arzneimittelsicherheit, Toxikologie und Krankheitsmodelle. Langfristige elektrische Taktung hebt diese Grenze auf und treibt die funktionelle Reifung gleichmäßig und in großem Maßstab voran.
Mit dem xCELLigence CardioECR System werden hiPSC-CM über planare Impedanzelektroden zuverlässig getaktet. Gen- und Proteinexpression verbessern sich, die Kontraktilität nimmt zu und die Elektrophysiologie nähert sich der adulter Zellen. Das Ergebnis ist ein aussagekräftigeres kardiales In-vitro-Modell für Arzneimittelsicherheit, Wirkstoffsuche und Krankheitsforschung.
Application Note:
Functional analysis of cardiac safety and toxicity assessment

Bessere Reifung durch langfristige elektrische Taktung.
Physiologisch bedeutsamere Antworten.
Einfache Einbindung in Abläufe mit hohem Durchsatz.
Kompatibel mit MEA-, Kontraktilitäts-, Calcium-, HCS- und Spannungsfarbstoff-Assays sowie mit Plattenlesegeräten.
Bessere Genexpression durch elektrische Taktung
Die Expression wichtiger Reifungsmarker wurde in ungetakteten (CTRL) und getakteten Kardiomyozyten mit RT-PCR bestimmt. Das humane fetale Herz (FH) und der adulte linke Ventrikel (ALV) dienten als Vergleichsmaßstab mit bekanntem Reifegrad. Die RNA-Menge wurde auf die Expression von GAPDH normiert. Die Genexpression ist als Vielfaches gegenüber dem humanen fetalen Herzen angegeben. Angegeben sind Mittelwert ± Standardabweichung, N=4. (* P < 0,05).

Bessere Proteinexpression durch elektrische Taktung
Die Proteinmenge von sarkomerischem α-Aktinin, schwerer Myosinkette, cTNT, SERCA2a und PLN wurde in getakteten und ungetakteten Zellen im Western Blot bestimmt, über das Verhältnis zu GAPDH quantifiziert und auf die ungetakteten Kardiomyozyten normiert. Angegeben sind Mittelwert ± Standardabweichung, N=4. (* P < 0,05)


Bessere kontraktile Antwort durch elektrische Taktung
CTRL- und getaktete Kardiomyozyten wurden mit Isoproterenol (ISO; 10, 100, 1000 nM) behandelt. Die prozentuale Änderung von Schlagamplitude (a) und Schlagfrequenz (b), normiert auf zeitgleiche DMSO-Kontrollen, wurde 30 Minuten nach der Behandlung gemessen (CTRL: blau; getaktet: orange; Mittelwert ± Standardabweichung, N = 3).
Impedanzkurven (IMP) wurden vor und nach der Substanzgabe aufgezeichnet und über Abschnitte von 30 Sekunden gemittelt (c). Dargestellt sind beispielhafte gemittelte Kurven vor (schwarz) und nach der ISO-Behandlung in getakteten Zellen (orange) (d).
Kardiomyozyten aus humanen iPSC
Humane iPSC-CM zeigen von Natur aus eine negative Beziehung zwischen Impedanzamplitude und Frequenz; nach elektrischer Taktung kehrt sich diese um.

Ein einfacher, vielseitiger Ablauf mit hohem Durchsatz
Der xCELLigence RTCA ePacer ist anpassungsfähig und lässt sich leicht in Ihren bestehenden Assay-Ablauf einbinden. Das Sichtfeld der E-Plate Cardio View 96 erlaubt den Einsatz weiterer optischer Assays. Der ePacer ist darauf ausgelegt, funktionell reife Kardiomyozyten hervorzubringen, und fügt sich in Abläufe wie Mehrelektroden-Array-Messungen (MEA), Kontraktilitätsassays, die Analyse von Calciumtransienten, High-Content-Screening (HCS), Assays mit spannungsempfindlichen Farbstoffen und plattenbasierte Lesegeräte ein.
Application Note:Cardiomyocyte Maturation Using the xCELLigence RTCA ePacer
Weitere Application Notes
A Real-Time Impedance Analysis Instrument for Cardiac Safety and Toxicity Assessment
The Agilent xCELLigence RTCA CardioECR System
Assessment of Cardiomyocyte Disease Models Using the Agilent xCELLigence CardioECR
Functional Maturation of Human-Induced Pluripotent Stem Cell-Derived Cardiomyocytes
Nur für Forschungszwecke. Nicht zur Verwendung in diagnostischen Verfahren.